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Salzträgerin vor dem Fuji

Kakemono, Unikat, 180 x 66 cm
Artikelnummer: 3530

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 66 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit einer Tragestange über den Schultern und zwei Holzeimern balanciert die dargestellte Frau am Meeresufer, im Hintergrund erhebt sich majestätisch der schneebedeckte Fuji. Diese Szene erinnert an die klassische Legende der Salzschöpferinnen, die in der japanischen Theater- und Bildtradition immer wieder aufgegriffen wird.

Das aufwendig gemusterte Gewand in Orange und Violett sowie der markante Hut zeugen von großer malerischer Sorgfalt, während die knorrige Kiefer im Vordergrund und die sanften Wellen des Meeres die Komposition harmonisch abrunden. Das Werk entstand in der Shôwa-Zeit (1926–1989) auf Papier.

Der Jikusaki besteht aus Knochen und verleiht der klassischen Montierung eine besonders hochwertige Anmutung. Ein poetisches, motivreiches Kakemono, das die enge Verbindung von Landschaft, Legende und Kunst in der japanischen Malerei eindrucksvoll zeigt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.