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Samurai Krieger unter dem Kirschbaum

Kakemono, Unikat, 171 x 57 cm
Artikelnummer: 5605

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 171 cm
  • Breite 57 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Unter einem blühenden Kirschbaum steht ein Samurai in vollständiger Rüstung, den Blick nach oben gerichtet, während im Hintergrund zarte Schriftzeichen die Komposition begleiten. Die Rüstungsplatten sind in kräftigem Rot und feinen Ornamenten ausgeführt und zeugen von großer maltechnischer Präzision.

Dieses Kakemono entstand in der Meiji-Zeit in traditioneller Handmalerei auf Seide. Der Jikusaki aus Knochen rundet die klassische Montierung des Rollbildes ab und unterstreicht die Wertigkeit des Stückes.

Die Verbindung von Kriegertum und Kirschblüte gehört zu den eindrücklichsten Bildmotiven Japans, symbolisiert sie doch die Vergänglichkeit des Lebens ebenso wie Mut und Ehre des Samurai. Diese stimmungsvolle Szene eignet sich hervorragend für Liebhaber der japanischen Geschichte und Kunst, die ein Stück dieser faszinierenden Symbolik in den eigenen vier Wänden bewahren möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.