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Samurai auf braunem Pferd über den Bergen

Kakemono, Unikat, mit Box, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 5333

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Seikei
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Voller Bewegung galoppiert auf diesem Kakemono ein vollständig gerüsteter Samurai auf seinem Pferd durch eine leicht angedeutete Berglandschaft. Prächtig gemustertes Lackleder, ein kunstvoll geflochtener Köcher mit Pfeilen und ein Bogen in Reitposition zeugen von der Sorgfalt, mit der die Rüstung bis ins Detail wiedergegeben wurde, während die wehende Mähne und die geblähten Nüstern des Pferdes dem Bild Dynamik verleihen.

Solche Kriegerdarstellungen waren in Japan beliebte Motive, die Tapferkeit, Ehre und die Ideale des Bushidô feiern und häufig an historische oder legendäre Feldherren erinnern sollten. Die kräftigen, klaren Farben von Rot, Blau und Gold heben sich wirkungsvoll vom zurückhaltenden Goldton des Hintergrunds ab.

Das Gemälde ist auf Seide ausgeführt, der Jikusaki besteht aus Holz, und das Stück stammt aus der Shôwa-Zeit. Es kommt in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako), was seine Herkunft zusätzlich dokumentiert und für Sammler historischer japanischer Malerei einen schönen Zusatzwert darstellt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.