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Samurai auf der Brücke

Kakemono, Unikat, 180 x 54 cm
Artikelnummer: 4221

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Kniend auf einer hölzernen Brücke, den Blick nach oben gerichtet, hat der Maler einen Samurai im Moment der Rast festgehalten: Schwert und Wanderhut liegen neben ihm auf dem Boden, während sein Gewand in wenigen, aber sicheren Linien modelliert ist. Die Szene wirkt wie ein Ausschnitt aus einer größeren Erzählung, die dem Betrachter Raum für eigene Deutungen lässt.

Die reduzierte Farbpalette aus Schwarz, Ocker und einem kräftigen Rot an den Schwertgriffen lenkt den Blick gezielt auf die Figur, während Hintergrund und Brückengeländer nur skizzenhaft angedeutet bleiben. Das Werk stammt aus der Shôwa-Zeit und ist auf Papier gemalt, die Jikusaki-Enden der Rolle sind aus Holz gefertigt.

Samurai-Darstellungen dieser Art erfreuen sich bei Sammlern großer Beliebtheit, da sie sowohl handwerkliches Können als auch einen Blick in die Bildwelt des historischen Japan vermitteln. Als Wandschmuck oder Sammlerstück bringt dieses Kakemono eine ruhige, erzählerische Note in jeden Raum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.