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Schlange

Kakemono, Unikat, 187 x 50 cm
Artikelnummer: 6193

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 187 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kozan
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zusammengerollt und mit gespaltener Zunge lauert eine Schlange am Fuß eines schroffen Felsens, während ihr Körper in eleganten Schwüngen über den hellen Bildgrund führt. Die feine Musterung der Schuppen und der wache Blick verleihen dem Tier eine fast greifbare Lebendigkeit, obwohl die Farbpalette bewusst zurückhaltend in Grau- und Erdtönen gehalten ist.

Das Kakemono ist auf Papier gemalt und trägt die Signatur beziehungsweise den Stempel des Künstlers Kozan aus der Shôwa-Zeit. In der japanischen Symbolik steht die Schlange für Erneuerung, Weisheit und Schutz vor Unglück, weshalb Darstellungen wie diese traditionell gerne zum Jahreswechsel im Tokonoma gezeigt wurden.

Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Holz gefertigt. Mit seiner ungewöhnlichen Motivwahl und der präzisen, lebendigen Umsetzung ist dieses Werk eine interessante Bereicherung für Sammler, die neben den klassischen Vogel- und Landschaftsmotiven auch seltenere Sujets der japanischen Tuschemalerei schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.