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Schneelandschaft mit Bauernhaus

Kakemono, Unikat, 170 x 47 cm
Artikelnummer: 5923

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Takaya von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Takaya
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein schneebedecktes Bauernhaus, das sich in eine sanft geschwungene Hügellandschaft schmiegt, steht in diesem Kakemono sinnbildlich für die stille Zurückgezogenheit des japanischen Winters. Rauch steigt aus dem Kamin auf, ein kahler, mit Schnee bedeckter Baum ragt neben dem Haus empor, und einzelne Fußspuren ziehen sich einen Hang hinauf - stille Zeugen menschlichen Lebens inmitten der verschneiten Natur.

Winterliche Landschaften gehören zur langen Tradition der Sansui-ga, der japanischen Landschaftsmalerei, in der die Jahreszeiten als Ausdruck des ständigen Wandels und der Vergänglichkeit gelesen werden. Die reduzierte, fast monochrome Farbpalette und die weichen Konturen erzeugen eine meditative, in sich gekehrte Stimmung.

Das Bild trägt die Signatur bzw. den Stempel von Takaya. Gemalt auf Seide, stammt dieses Rollbild aus der Meiji-Zeit. Ein poetisches Zeugnis klassischer japanischer Landschaftsmalerei für Sammler, die stille, atmosphärische Winterbilder zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.