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Schönheit im Herbst

Kakemono, Unikat, 201 x 61 cm
Artikelnummer: 6028

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Ikeda Keisen von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 201 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit gesenktem Blick und einem geflochtenen Korb voller roter Beeren auf dem Rücken steht eine junge Frau unter einem kahlen, herbstlich gefärbten Baum – ihre gestreifte Kimonojacke und das gemusterte Kopftuch verraten den Alltag einer Landfrau bei der Ernte, ein Motiv der Bijin-ga-Malerei, das Schönheit nicht in höfischer Eleganz, sondern in stiller, arbeitsamer Anmut sucht. Die Farbgebung in warmen Braun- und Ockertönen unterstreicht die herbstliche Stimmung, während vereinzelte rote Blattreste am Boden die Jahreszeit zusätzlich betonen.

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel des Malers Keisen, ist auf Seide ausgeführt und entstand in der Shôwa-Zeit. Die Rollmontierung schließt mit Jikusaki-Enden aus Holz ab.

Dieses erzählerische, warmherzige Kakemono eignet sich als Wandschmuck im Tokonoma ebenso wie als stimmungsvoller Akzent für die kühlere Jahreszeit in jedem japanisch inspirierten Interieur.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.