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Schönheit im Kimono von hinten mit Blütenschmuck

Kakemono, Unikat, 137 x 48 cm
Artikelnummer: 4374

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 137 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Meiji-Zeit stammt dieses Rollbild, das eine elegante junge Frau von hinten zeigt, ihr kunstvoll aufgestecktes Haar mit floralem Schmuck verziert. In der erhobenen Hand hält sie einen langen Gegenstand, während sie sich einem großen, in Tusche gehaltenen Objekt zuwendet, dessen Oberfläche mit geschwungenen kalligrafischen Zeichen versehen ist.

Darstellungen schöner Frauen, sogenannte Bijin-ga, zählen zu den beliebtesten Motiven der japanischen Malerei und feiern Eleganz, Anmut und die kunstvolle Kleidung der jeweiligen Epoche. Die Rückenansicht, ein häufig gewähltes Kompositionsmittel, verleiht der Szene eine besondere Zurückhaltung und lädt den Betrachter ein, sich das Gesicht der Dargestellten selbst vorzustellen.

Ausgeführt in feiner Farb- und Tuschemalerei auf Papier und mit einer Fassung aus Holz versehen, besticht dieses Kakemono durch die harmonische Farbgebung aus zartem Blau, Grün und warmen Erdtönen. Ein stilvolles Sammlerstück für alle, die sich für klassische japanische Figurenmalerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.