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Schönheit im gestreiften Kimono

Kakemono, Unikat, 198 x 61 cm
Artikelnummer: 5799

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 198 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Chigusa Kitani
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In einem auffälligen, gestreiften Kimono steht eine junge Frau nachdenklich vor einem Shoji-Gitter, während neben ihr eine rote Papierlaterne auf dem Boden für einen warmen Farbakzent sorgt. Die leicht gedrehte Körperhaltung und der gesenkte Blick verleihen der Szene eine stille, introspektive Atmosphäre, wie sie für die Bijin-ga-Malerei der frühen Shôwa-Zeit typisch ist.

Die kontrastreichen Streifen des Kimonos in Orange- und Dunkeltönen setzen einen lebendigen Akzent vor dem zurückhaltend gestalteten Interieur, das nur durch Gitterfenster und Bambusandeutungen im Hintergrund angedeutet wird. Das Gemälde trägt Stempel und Signatur der Künstlerin Chigusa Kitani, deren Werke für ihre feine, elegante Frauendarstellung bekannt sind.

Auf Seide ausgeführt und mit Griffenden aus Kunststoff versehen, ist dieses Rollbild ein stimmungsvolles Beispiel japanischer Interieurmalerei des 20. Jahrhunderts – ideal für Sammler, die sich für zeitgenössisch anmutende Bijin-ga-Kunst interessieren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.