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Schönheit im roten Kimono mit Blütenmuster

Kakemono, Unikat, mit Box, 190 x 42 cm
Artikelnummer: 5920

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 42 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Ohne
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zurückhaltend und doch von großer Präsenz wirkt die Schönheit, die in diesem Kakemono im Halbprofil dargestellt ist - ihr Blick gesenkt, das aufwendig gesteckte Haar mit Blütenornamenten und Kanzashi-Nadeln geschmückt, der Kimono in warmen Rot- und Orangetönen mit floralen Mustern gehalten. Die feine, präzise Linienführung des Gesichts steht im reizvollen Kontrast zu den weich fließenden Stoffbahnen des Gewandes.

Solche Bijin-ga, Darstellungen idealisierter weiblicher Schönheit, gehörten zu den beliebtesten Bildthemen der Shôwa-Zeit und dienten oft als Ausdruck von Eleganz, Anmut und gesellschaftlichem Ideal. Die zurückhaltende Farbpalette des Hintergrunds lenkt den Blick ganz auf die Figur und ihre kunstvoll gestaltete Kleidung.

Das Rollbild wird inklusive Holzbox geliefert. Gemalt auf Seide, entstand dieses Werk in der Shôwa-Zeit und zeigt die für die Zeit charakteristische Sorgfalt in Gesichtszeichnung und Gewanddarstellung. Ein stimmungsvolles Beispiel klassischer japanischer Porträtmalerei für Sammler und Liebhaber traditioneller Bildkunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.