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Schönheit mit Shamisen

Kakemono, Unikat, mit Box, 130 x 64 cm
Artikelnummer: 5807

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 64 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In lässiger Haltung liegt eine junge Frau im Kimono neben ihrem Shamisen, den Blick versonnen auf einen kleinen Gegenstand in ihrer Hand gerichtet - eine Szene voller stiller Anmut, wie sie die Bijinga, die Kunst der "schönen Frauen", seit Jahrhunderten prägt. Kräftiges Blau und sanftes Grün des Kimonos setzen einen reizvollen Kontrast zum goldfarbenen Bildgrund.

Der elegante Faltenwurf des Gewandes und die feinen Details der aufwendigen Frisur verraten die geübte Hand eines Malers, der sich der klassischen japanischen Genremalerei verpflichtet fühlte. Das ruhende Musikinstrument neben der Dargestellten deutet einen Moment der Muße an, kurz bevor Musik den Raum erfüllt.

Das Kakemono ist auf Seide ausgeführt und wird inklusive Holzbox geliefert. Mit seiner warmen Farbigkeit und der anmutigen Komposition eignet sich dieses Unikat besonders für Liebhaber klassischer japanischer Bijin-Darstellungen und verleiht jedem Raum einen Hauch von historischem Flair.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.