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Schönheit mit geflochtenem Hut auf Goldgrund

Kakemono, Unikat, 170 x 58 cm
Artikelnummer: 5603

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Elegant und in sich gekehrt blickt die junge Frau in diesem Kakemono zur Seite, gekleidet in einen dunklen Kimono, der von kunstvoll gepinselten Schriftzeichen geziert wird. Auf ihrem Kopf trägt sie eine geflochtene Kopfbedeckung mit orangefarbenen Bändern, ein Detail, das der Komposition einen fast festlichen Charakter verleiht.

Die Malerei entstand in der Meiji-Zeit auf feiner Seide und zeigt die für die Bijin-ga-Tradition typische Sorgfalt in der Darstellung von Gesichtszügen, Stoffmustern und Haltung. Der Jikusaki, gefertigt aus Knochen, unterstreicht die hochwertige Verarbeitung dieses handgemalten Unikats.

Bilder schöner Frauen gehören zu den beliebtesten Motiven der japanischen Malerei und vereinen Anmut, Mode und Zeitgeist einer vergangenen Epoche. Wer sich für die Ästhetik des alten Japan begeistert, findet in diesem Kakemono ein stimmungsvolles Zeugnis vergangener Handwerkskunst, das sich hervorragend als Blickfang für Sammler und Liebhaber traditioneller Kunst eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.