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Schönheit mit roter Haarschleife im Kimono

Kakemono, Unikat, mit Box, 170 x 65 cm
Artikelnummer: 5712

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 65 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit leicht geneigtem Kopf und nachdenklichem Ausdruck blickt die dargestellte Schönheit aus diesem Kakemono zur Seite – ihr aufwendig gestecktes Haar, geschmückt mit einer roten Schleife, und der rote Kimono-Kragen setzen kräftige Farbakzente vor dem hellen Papiergrund. Das Bildnis gehört zur Tradition der Bijin-ga, der Darstellung idealisierter weiblicher Schönheit, die in der japanischen Malerei der Meiji-Zeit große Beliebtheit genoss.

Die feinen Linien des Gesichts und die sorgfältig ausgearbeiteten Details der Frisur zeugen von der Übung des Malers in der Darstellung menschlicher Figuren, einem Genre, das hohe technische Präzision erfordert. Gemalt ist die Szene auf Papier, mit einer zurückhaltenden, warmen Farbpalette.

Das Rollbild wird inklusive einer eigenen Holzbox geliefert, die es stilvoll aufbewahrt und schützt. Dieses Kakemono ist eine reizvolle Wahl für alle, die sich für traditionelle japanische Porträtmalerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.