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Schönheit unter Glyzinien

Kakemono, Unikat, 180 x 60 cm
Artikelnummer: 4707

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Elegant blickt eine junge Frau in traditioneller Tracht zur Seite, gekleidet in ein orangerotes Kimono mit zartem Blütenmuster, über das ein tiefschwarzer Umhang mit auffälligem gemustertem Innenfutter gelegt ist. Auf ihrem Kopf trägt sie eine markante, lackschwarze Kopfbedeckung mit rotem Band, während zu ihrer Linken ein Zweig blühender Glyzinien in zartem Violett herabhängt und der Komposition eine sanfte, romantische Note verleiht.

Diese Bijin-ga, wie Darstellungen schöner Frauen in der japanischen Malerei genannt werden, entstand in der Shôwa-Zeit (1926–1989) und wurde von Hand auf Seide gemalt. Solche Porträts idealisierter Schönheit waren im Japan des frühen 20. Jahrhunderts sehr beliebt und verbanden traditionelle Kleidungsdarstellung mit einer feinen, oft leicht melancholischen Ausdruckskraft.

Die Rollstäbe sind mit Enden aus Kunststoff versehen. Mit seiner ruhigen Eleganz und der sorgfältig ausgearbeiteten Kleidung ist dieses Kakemono ein besonders dekoratives Unikat für Liebhaber klassischer japanischer Figurenmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.