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Schönheit unter blühendem Pflaumenzweig

Kakemono, Unikat, 175 x 49 cm
Artikelnummer: 5798

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 175 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vor goldenem Hintergrund steht eine anmutige Frau in kunstvoll geschichteten Gewändern, deren weiche Stofflagen in Orange, Blau und cremefarbenen Tönen bis zum Boden fließen, während hinter ihr ein zart blühender Pflaumenzweig ins Bild ragt. Die Kleidung erinnert an höfische Gewandung vergangener Epochen und verleiht der Darstellung eine zeitlose, fast legendäre Ausstrahlung.

Die ruhige, aufrechte Haltung der Frau sowie der reduzierte Bildaufbau mit viel offenem Goldgrund lenken den Blick ganz auf die feinen Linien des Gewandes und die zarte Gesichtszeichnung. Diese Form der Bijin-ga, der Darstellung schöner Frauen, gehört zu den beliebtesten Themen der traditionellen japanischen Malerei. Eine kleine Signatur mit rotem Siegel ist im unteren Bildbereich zu erkennen.

Gemalt auf Seide mit Griffenden aus Knochen, stammt dieses Werk aus der Meiji-Zeit und besticht durch seine elegante, beinahe zeremonielle Ausstrahlung – ein Kakemono für Liebhaber klassischer japanischer Figurenmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.