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Singvogel auf blühendem Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, 184 x 30 cm
Artikelnummer: 6441

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 184 cm
  • Breite 30 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Am unteren Bildrand erhebt sich ein knorriger, weit ausgreifender Pflaumenbaum, dessen dunkle, bewegte Silhouette einen wirkungsvollen Kontrast zum hellen Seidengrund bildet. Auf einem der kräftigen Äste hat sich ein kleiner Singvogel niedergelassen und wendet den Kopf leicht zur Seite, als würde er einen Moment innehalten. Feine, nahezu kahle Zweige streben nach oben und seitwärts, besetzt mit zarten weißen Blüten und geschlossenen Knospen – ein leiser Hinweis auf den nahenden Frühling.

Die Komposition lebt vom bewussten Einsatz des leeren Raumes: Der weite, luftige obere Bildteil lässt die feinen Zweige frei atmen und verleiht dem Werk jene kontemplative Ruhe, die der traditionellen japanischen Malerei eigen ist. Die Pinselführung wechselt dabei gekonnt zwischen kräftigen, tuschigen Akzenten am Stamm und feinsten Linien in den Zweigen.

Das Gemälde stammt aus der Meiji-Zeit. Ausgeführt in traditioneller Technik auf Seide, präsentiert es sich in einer dezent gemusterten Stoffeinfassung mit Jikusaki aus Holz. Als handgemaltes Unikat aus Japan bringt dieses Kakemono ein authentisches Stück ostasiatischer Kunstgeschichte in den Wohnraum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.