Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Soga Brüder

Kakemono, Unikat, 202 x 50 cm
Artikelnummer: 5420

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 202 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Die „Soga Monogatari“ zählt zu den großen historischen Rachegeschichten Japans: Sie erzählt, wie die Brüder Soga no Gorō und Soga no Jūrō über Jahre hinweg auf die Gelegenheit warteten, den Mord an ihrem Vater zu rächen. Dieses Kakemono zeigt die beiden Brüder in angespannter Haltung, einander gegenüberstehend, im Moment höchster Entschlossenheit, die Hände nah an ihren Schwertern.

Vor einem zurückhaltend lavierten, nebelhaften Hintergrund mit angedeutetem Zaun setzt der Maler die Rüstungen und Waffen der Figuren mit feinen Linien und dezenten Farbakzenten in Szene. Die reduzierte Farbgebung lenkt den Blick ganz auf die Körperhaltung der beiden Kontrahenten. Das Werk auf Seide trägt ein kleines rotes Künstlersiegel und stammt aus der Shōwa-Zeit.

Die Bordüre in warmem Goldbraun mit floralem Muster und die Läufer aus Holz runden die klassische Montierung ab. Ein erzählerisch dichtes Motiv für Sammler, die sich für die großen Legenden der japanischen Geschichte begeistern und Freude an figurenreicher, spannungsvoller Malerei haben.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.