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Sonnenaufgang

Kakemono, Unikat, 183 x 36 cm
Artikelnummer: 6292

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Tani Bunchō von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 183 cm
  • Breite 36 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Minimalistisch und von beeindruckender Tiefe zugleich präsentiert dieses Kakemono das klassische japanische Motiv des aufgehenden roten Sonnenkreises („Nichishutsu-zu“). Die feinen, zurückhaltenden Pinselstriche auf edler Seide unterstreichen die kraftvolle Einfachheit und meditative Stille des Bildes. In seiner bewusst reduzierten Darstellung wird der Sonnenaufgang hier zum Symbol für Hoffnung, Erneuerung und die ewige Harmonie zwischen Mensch und Natur.

Dieses außergewöhnliche Werk entstand während der japanischen Meiji-Zeit und steht ganz in der Tradition der literarischen Malerei (Bunjinga), die für ihren poetischen und zugleich kontemplativen Charakter geschätzt wird. Durch die sanft fließenden Farbübergänge und die klare Komposition wird eine Atmosphäre geschaffen, die den Betrachter in eine Stimmung tiefer Gelassenheit versetzt.

Abgerundet durch hochwertige Jikusaki aus Knochen, besitzt dieses Kakemono nicht nur eine subtile Eleganz, sondern auch einen hohen kunsthistorischen Wert. Es eignet sich hervorragend für Räume, in denen Ruhe und Inspiration geschätzt werden, und ist ideal für Liebhaber traditioneller japanischer Ästhetik, die ein stilvolles Ambiente mit zeitloser Ausdruckskraft suchen. Ein kostbares Stück japanischer Kunst, das in seiner Schlichtheit dauerhaft beeindruckt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.