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Spatz im blühenden Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 60 cm
Artikelnummer: 5913

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Iranan Ryo
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine stille, fast winterliche Ruhe liegt über diesem Kakemono, auf dem ein einzelner Vogel auf einem knorrigen, teils moosbewachsenen Pflaumenast sitzt, dessen Blüten gerade erst aufzubrechen beginnen. Zartes Grün an den Knospen und die zurückhaltende Farbpalette in Sepia- und Cremetönen erzeugen eine kontemplative, beinahe meditative Stimmung, die den Betrachter zum Verweilen einlädt.

Der Baum ist mit sicherem, kalligrafischem Pinselschwung angelegt, während der Vogel mit feinen Details in Gefieder und Blick lebendig wirkt. Diese Gegenüberstellung von grober Rinde und zartem Federkleid ist ein beliebtes Stilmittel der klassischen Kachô-ga-Malerei und verleiht der Komposition Tiefe und Spannung.

Das Werk trägt die Signatur bzw. den Stempel von Iranan Ryo und wird inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert. Gemalt auf Seide und montiert auf einem Achsstab aus Knochen, stammt dieses Rollbild aus der Shôwa-Zeit. Ein ruhiges, poetisches Unikat für Liebhaber traditioneller japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.