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Spatz und Chrysanthemen

Kakemono, Unikat, 181 x 48 cm
Artikelnummer: 5346

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 181 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf einem schlanken Zweig sitzt aufmerksam ein kleiner Spatz und blickt auf zwei zart gemalte, hellorange Chrysanthemenblüten hinab, die von weichen, graugrünen Blättern umgeben sind. Die ruhige, fast schwebende Komposition mit viel freiem Bildraum verleiht der Szene eine besondere Leichtigkeit und Stille.

Die Kombination aus Vogel und Chrysantheme ist ein klassisches Herbstmotiv der japanischen Malerei, das für Langlebigkeit, Bescheidenheit und die stille Schönheit der Übergangsjahreszeit steht. Die feinen, lasierenden Farbschichten und der sparsame Einsatz von Tusche für die Umrisslinien zeugen von großem malerischem Feingefühl.

Das Bild ist auf Papier ausgeführt, der Jikusaki besteht aus Holz, entstanden in der Shôwa-Zeit. Es eignet sich hervorragend für alle, die ein stilles, poetisches Naturmotiv mit herbstlicher Stimmung suchen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.