Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Spatz und Sakura

Kakemono, Unikat, 198 x 62 cm
Artikelnummer: 5926

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 198 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Voller Leichtigkeit und Bewegung wirkt dieses Kakemono, auf dem ein Spatz mit ausgebreiteten Flügeln im Flug auf einen blühenden Kirschzweig zusteuert. Die zarten weißen und rosafarbenen Blüten sowie die dunkelroten jungen Blätter des Baumes bilden einen lebendigen Farbkontrast zum warmen Goldton des Bildgrunds und verleihen der Komposition eine beschwingte, fast frühlingshafte Heiterkeit.

Der Moment des Fluges, eingefangen mit wenigen präzisen Pinselstrichen für Gefieder und Schwungfedern, verrät die hohe Beobachtungsgabe des Künstlers für die Bewegungen der Natur. Die Kombination aus Spatz und Kirschblüte ist ein beliebtes Motiv der Kachô-ga-Malerei und steht für die unbeschwerte Freude am erwachenden Frühling.

Gemalt auf Seide und montiert auf einem Achsstab aus Holz, stammt dieses Rollbild aus der Shôwa-Zeit. Ein lebendiges, fein ausgeführtes Sammlerstück für Liebhaber klassischer japanischer Vogel-Blumen-Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.