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Spatzen am Bambusstrauch

Kakemono, Unikat, 196 x 62 cm
Artikelnummer: 5584

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 196 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mehrere kleine Spatzen mit rostrotem Kopfgefieder tummeln sich zwischen den schlanken, hellgrünen Halmen eines Bambusstrauchs. Manche sitzen aufmerksam auf einem Zweig, andere haben sich dicht zusammengedrängt in den Blättern niedergelassen, was der Szene eine lebendige, fast plaudernde Atmosphäre verleiht.

Die feine, in warmen Grün- und Gelbtönen gehaltene Farbmalerei setzt auf naturalistische Details: das gesprenkelte Gefieder der Vögel, die zarte Äderung der Bambusblätter und die changierenden Farbverläufe der Halme sind mit sichtbarer Sorgfalt ausgeführt. Bambus und Spatzen zählen zu den beliebtesten Motiven der klassischen Vogel-und-Blumen-Malerei Japans.

Gemalt auf Seide und in kräftigem, ziegelrotem Brokatstoff mit Blütenmuster montiert, mit Rollstäben aus Kunststoff, stammt dieses Kakemono aus der Heisei-Zeit. Signatur und Siegel des Malers befinden sich am unteren rechten Bildrand dieses fein ausgeführten Unikats.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.