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Spatzen und Pflaumenblüten

Kakemono, Unikat, mit Box, 203 x 56 cm
Artikelnummer: 5912

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 203 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Haruka Toda
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf feiner Seide, mit zartem Pinselstrich und dezenter Lavierung ausgeführt, zeigt dieses Kakemono zwei Spatzen, die sich auf einem verwitterten Baumstumpf niedergelassen haben, während rechts ein blühender Pflaumenzweig ins Bild hineinragt. Die Technik der Handmalerei zeigt sich besonders in den feinen Federzeichnungen der Vögel und der fast plastisch wirkenden Wiedergabe der rissigen Rinde des Stumpfes.

Die Kombination aus Spatzen und Pflaumenblüten ist ein klassisches Motiv der japanischen Vogel-Blumen-Malerei (Kachô-ga) und steht für Geselligkeit und die Freude am beginnenden Frühling. Die beiden dicht beieinander sitzenden Vögel vermitteln eine warme, häusliche Atmosphäre inmitten der noch kargen Jahreszeit.

Das Bild trägt die Signatur bzw. den Stempel von Haruka Toda (1903-1987) und wird inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert, die Herkunft und Wertschätzung des Werks unterstreicht. Der Achsstab besteht aus Knochen, das Honshi aus Seide, entstanden ist das Werk in der Shôwa-Zeit. Ein feines Sammlerstück, das die stille Poesie der traditionellen japanischen Rollbildmalerei in sich trägt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.