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Sperling unter der Kiefer

Kakemono, Unikat, 170 x 39 cm
Artikelnummer: 4893

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 39 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Am oberen Bildrand zieht ein kleiner Sperling seine Bahn über die weite, leere Fläche des Papiers, während im rechten Bildteil eine knorrige Kiefer mit ihren weichen Nadelbüscheln in den Raum hineinwächst. Darunter steht, in traditioneller Tracht und mit einem großen, kreisrunden Strohgegenstand in Händen, eine Figur, deren ruhige, in sich gekehrte Haltung der ganzen Szene eine beinahe erzählerische Note verleiht.

Die zurückhaltende, in gedeckten Grau- und Brauntönen gehaltene Kolorierung lässt viel vom hellen Seidengrund frei und erzeugt so eine leichte, fast schwebende Atmosphäre. Der Kontrast zwischen dem winzigen, flüchtigen Vogel und der bodenständigen, detailreich ausgearbeiteten Figur macht den besonderen Reiz dieser Komposition aus, die von einer ruhigen, ländlichen Szene erzählt.

Gemalt wurde das Motiv von Hand auf Seide, die Bildrolle stammt aus der Taishô-Zeit und besitzt Jikusaki aus Holz. Mit ihrer feinen, altmeisterlichen Anmutung ist sie eine reizvolle Ergänzung für Sammler traditioneller japanischer Rollbilder.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.