Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Springender Fisch am Wasserfall

Kakemono, Unikat, 210 x 55 cm
Artikelnummer: 6176

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 210 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Taizan Tatewaki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen aufschäumender Gischt und moosbewachsenem Fels hat sich in diesem Kakemono ein einzelner Fisch in einem kühnen Sprung dem Wasserfall entgegengestellt – ein Motiv, das in der japanischen Malerei seit jeher für Ausdauer, Mut und den Willen steht, gegen den Strom zu schwimmen. Feine Farbverläufe in Grün- und Beigetönen lassen das tosende Wasser förmlich lebendig wirken, während der Fisch mit wenigen, sicheren Pinselstrichen in der Luft eingefangen ist.

Das Bild ist auf Seide gemalt und trägt die Signatur beziehungsweise den Stempel von Taizan Tatewaki (1898–1971), einem Künstler der Shôwa-Zeit. Die Rollung ruht auf einer Achse mit Beschlägen aus Knochen, ein Detail, das für die sorgfältige, traditionelle Anfertigung dieses Rollbildes spricht.

Kakemono wie dieses wurden in Japan zu besonderen Anlässen im Tokonoma, der Nische des Wohnraums, aufgehängt und je nach Jahreszeit oder Stimmung gewechselt. Dieses Exemplar eignet sich hervorragend für Sammler traditioneller japanischer Malerei, die ein lebendiges Naturmotiv mit Symbolkraft schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.