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Springender Koi über Schilfhalmen

Kakemono, Unikat, 177 x 60 cm
Artikelnummer: 5345

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 177 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In einem eleganten Bogen schnellt dieser goldschimmernde Koi aus dem Wasser, das Maul leicht geöffnet, die Flossen weit gespreizt. Feine, mit sicherer Hand gesetzte Schuppenlinien und ein sanfter Verlauf von dunklem Rückenton zu hellem Bauch verleihen dem Fisch eine fast dreidimensionale Plastizität, während zarte Spritzer im Hintergrund das Wasser andeuten.

Der springende Koi gehört zu den beliebtesten Glücksmotiven der japanischen Kunst und steht für Tatkraft, Mut und den Willen, Hindernisse zu überwinden. Die klare Bildkomposition, die sich ganz auf den Fisch konzentriert, lässt dieses Motiv besonders kraftvoll und unmittelbar wirken.

Gemalt auf Seide, mit einem Jikusaki aus Kunststoff, entstand dieses handgemalte Unikat in der Shôwa-Zeit. Es ist eine ausdrucksstarke Wahl für alle, die ihrem Zuhause mit einem energiegeladenen, symbolträchtigen Motiv eine besondere Note verleihen möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.