Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Stehender Hotei mit Stab und Fächer

Kakemono, Unikat, 190 x 61 cm
Artikelnummer: 4296

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Shūdō
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit rundem, lachendem Gesicht und weit geöffnetem Gewand über dem prallen Bauch verkörpert die Figur in diesem Kakemono Hotei, einen der sieben Glücksgötter Japans, der für Zufriedenheit, Wohlstand und Großzügigkeit steht.

In der einen Hand hält Hotei seinen charakteristischen Stab mit Fächer, während sein Gewand in kräftigem Schwarz gegen den golden schimmernden Hintergrund gesetzt ist – ein reizvoller Kontrast, der die Figur klar hervortreten lässt. Der Pinselduktus ist locker und humorvoll, ganz im Sinne der volkstümlichen Darstellungstradition dieses Glücksgottes. Gemalt in der Shôwa-Zeit auf Seide, besitzt die Rolle Jikusaki-Enden aus Holz.

Hotei-Darstellungen gelten seit jeher als beliebte Glücksbringer für Haus und Geschäft und werden gerne zum Jahreswechsel oder bei besonderen Anlässen aufgehängt. Dieses Kakemono bringt mit seiner heiteren, wohlwollenden Ausstrahlung eine willkommene Portion Lebensfreude in jeden Raum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.