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Takasago - Jō und Uba im Abendrot

Kakemono, Unikat, mit Box, 186 x 54 cm
Artikelnummer: 5373

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 186 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Shūkō
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Am felsigen Ufer unter einer knorrigen, weit ausladenden Kiefer begegnen sich zwei Gestalten mit schlohweißem Haar: Jō und Uba, das legendäre Paar der Takasago-Erzählung, das in Japan seit Jahrhunderten als Sinnbild ehelicher Treue und eines langen gemeinsamen Lebens gilt. Über ihnen steigt eine kräftig rote Sonne auf, zwei Kraniche ziehen am Himmel vorbei, während ein blühender Pflaumenzweig den nahenden Frühling ankündigt – eine ruhige, versöhnliche Szenerie voller guter Wünsche.

Die Komposition wurde in feiner Handmalerei auf Seide festgehalten, mit sanften Farbverläufen von warmem Orange im Himmel bis zu gedeckten Grün- und Erdtönen in den Gewändern der beiden Figuren. Die sorgfältige Linienführung von Gesichtern und Kleidung zeugt von der geübten Hand eines Malers der Shōwa-Zeit, der ein klassisches Motiv mit erzählerischer Ruhe umgesetzt hat.

Eingefasst von einer dezent gemusterten Bordüre und mit Beschlägen aus Knochen montiert, lässt sich das Rollbild klassisch im Tokonoma oder an anderer Stelle der Wohnung präsentieren. Geliefert wird es in einer eigens gefertigten Holzbox (Tomobako), die das Werk seit Jahrzehnten sicher verwahrt hat – ein stimmungsvolles Einzelstück für Liebhaber traditioneller japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.