Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Takasago - Jō und Uba mit Rechen und Besen

Kakemono, Unikat, 192 x 52 cm
Artikelnummer: 3837

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hōgetsu
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Shôwa-Zeit stammt dieses Kakemono, das eine der bekanntesten Glücksverheißungen der japanischen Kunst aufgreift: die Legende von Takasago, in der ein altes Ehepaar unter einer immergrünen Kiefer dargestellt wird, während im Hintergrund die rote Sonne über dem Meer aufgeht und den Beginn eines neuen, gemeinsamen Tages ankündigt.

Das Paar, sie mit Rechen, er mit Besen dargestellt, symbolisiert eheliche Treue und ein langes, gemeinsam verbrachtes Leben – ein Motiv, das traditionell zu Hochzeiten und anderen festlichen Anlässen als Glückwunsch geschenkt wurde und bis heute in Japan große Beliebtheit genießt. Die Pinselführung ist fein und detailreich, die Farbgebung zurückhaltend und warm gehalten, sodass eine ruhige, würdevolle Stimmung entsteht.

Gemalt auf Seide mit Achsenenden aus Knochen, zeigt dieses handgefertigte Unikat die sorgfältige Ausführung eines mit der klassischen Ikonografie vertrauten Künstlers. Ein stimmungsvolles Stück für alle, die sich für die reiche Symbolwelt der japanischen Malerei begeistern und ein Motiv mit tiefer Bedeutung suchen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.