Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Teezeremonie

Kakemono, Unikat, 166 x 34 cm
Artikelnummer: 5803

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Daiki Tachibana von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 166 cm
  • Breite 34 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Daiki Tachibana
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einfacher Teeschalen-Pinselstrich und wenige kalligrafische Zeichen genügen, um die stille Konzentration der japanischen Teezeremonie einzufangen. Auf naturbelassenem Papier zeichnet ungefärbte Tusche mit lockerem, sicherem Duktus die Kontur einer Chawan nach, während darüber eine kurze Kalligrafie das Motiv ergänzt. Die reduzierte, fast skizzenhafte Bildsprache erinnert an die Ästhetik des Zen und lädt den Betrachter ein, innezuhalten.

Das Kakemono trägt Signatur und Stempel von Daiki Tachibana (1899-2005), einem japanischen Maler und Kalligrafen der Shōwa-Zeit. In seinem Werk verbinden sich malerische Kürze und kalligrafische Prägnanz zu einem Bild, das mehr andeutet als ausformuliert - ganz im Sinne der Teezeremonie selbst, bei der jede Geste Bedeutung trägt.

Auf Papier gemalt und in klassischer Rollbildform mit Holzstab montiert, eignet sich dieses Unikat für Liebhaber reduzierter japanischer Tuschemalerei ebenso wie für alle, die sich mit dem Geist der Chanoyu verbunden fühlen. Ein stilvoller Blickfang für ruhige Räume und ein Stück gelebter japanischer Teekultur.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.