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Tiger im Mondlicht

Kakemono, Unikat, 180 x 54 cm
Artikelnummer: 4903

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Unter einem nebelverhangenen Vollmond schleicht ein Tiger durch hohes Schilfgras, den Blick starr nach vorn gerichtet und die Pranken vorsichtig, aber kraftvoll aufgesetzt. Die dynamische Körperhaltung mit dem hoch aufgerichteten, geringelten Schwanz und dem gesenkten Kopf vermittelt die geschmeidige Wachsamkeit dieses in Japan als Glücks- und Schutzsymbol verehrten Tieres.

Mit feinen, changierenden Orange- und Schwarztönen ist das Fell des Tigers herausgearbeitet, während der Hintergrund aus verwaschenen Tuschewolken und zart gemaltem Gras die nächtliche, geheimnisvolle Stimmung der Szene unterstreicht. Der Vollmond, halb von Wolken verhangen, verleiht dem Bild eine stille, fast unheimliche Spannung, die typisch für Tigerdarstellungen der japanischen Malerei ist.

Das Motiv wurde von Hand auf Seide gemalt und entstand in der Shôwa-Zeit. Die Bildrolle ist mit Jikusaki aus Kunststoff ausgestattet und dürfte durch ihre kraftvolle Bildsprache besonders Sammler von Tierdarstellungen ansprechen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.