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Üppige Kirschblüten vor Goldgrund

Kakemono, Unikat, mit Box, 185 x 69 cm
Artikelnummer: 5703

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 69 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kōgetsu
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vor einem leuchtenden Goldgrund entfaltet sich hier ein üppig blühender Kirschblütenzweig – zahlreiche weiße Blüten mit zarten roten Kernen bedecken die dunklen Äste und lassen kaum einen freien Fleck des Hintergrunds sichtbar. Diese dichte, dekorative Anordnung erinnert an die klassische Rimpa-Tradition der japanischen Malerei mit ihrer Vorliebe für Gold und stilisierte Naturmotive.

Sakura, die Kirschblüte, gilt in Japan seit jeher als Sinnbild für Vergänglichkeit und die flüchtige Schönheit des Frühlings und wird alljährlich mit dem Hanami-Fest gefeiert. Gemalt ist das Motiv auf Seide, deren feine Textur den Blüten zusätzliche Leuchtkraft verleiht.

Der Jikusaki an den Rollstabenden besteht aus Holz, und das Kakemono aus der Shôwa-Zeit wird in einer eigenen Holzbox geliefert. Für Liebhaber dekorativer japanischer Malerei ist dieses strahlende Rollbild eine besonders eindrucksvolle Wahl.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.