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Vögel, Blüten und Pfingstrosen

Kakemono, Unikat, 170 x 62 cm
Artikelnummer: 3974

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In den Zweigen eines knorrigen, blühenden Baumes tummeln sich gleich mehrere kleine Vögel: manche sitzen, andere sind im Flug festgehalten, die Flügel weit gespreizt. Am Fuß des Baumes öffnen sich üppige rote und orangefarbene Pfingstrosenblüten, deren Blätter in kräftigem Grün gemalt sind. Oben links ergänzt eine kalligrafische Inschrift mit rotem Künstlersiegel die Komposition und verleiht ihr eine poetische Note.

Diese Verbindung von Vögeln, Blütenzweig und Pfingstrosen gehört zu den klassischen Motiven der japanischen Vogel-und-Blumen-Malerei (Kachô-ga) und steht sinnbildlich für Fülle, Lebensfreude und den Wechsel der Jahreszeiten. Entstanden ist das Werk in der Meiji-Zeit auf feiner Seide, die dem satten Kolorit eine warme, samtige Tiefe verleiht. Der Bildträger ist auf Holz montiert.

Mit seiner dichten, lebendigen Komposition und der harmonischen Farbgebung ist dieses Kakemono ein besonders reizvolles Beispiel traditioneller japanischer Malerei und eine Bereicherung für jede Sammlung asiatischer Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.