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Vogel am Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, mit Box, 120 x 52 cm
Artikelnummer: 5918

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 120 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ikko Furuya
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit lockerem, fast impressionistischem Pinselduktus ist in diesem Kakemono ein kleiner Vogel festgehalten, der sich mit ausgebreiteten Flügeln und leicht geneigtem Kopf auf einem blühenden Pflaumenzweig niederlässt. Die Technik der Handmalerei zeigt sich besonders in der lasierenden, transparenten Wiedergabe des cremefarbenen Gefieders, das sich sanft vom hellen Bildgrund abhebt, während die rosa Blütenknospen mit feinen Tupfern angedeutet sind.

Die Verbindung von Vogel und Pflaumenblüte gehört zu den klassischen Frühlingsmotiven der japanischen Malerei und symbolisiert Aufbruch, Erneuerung und die Freude über die ersten warmen Tage nach dem Winter. Ein kleines rotes Siegel neben der Signatur rundet die Komposition harmonisch ab.

Das Werk trägt die Signatur bzw. den Stempel von Ikko Furuya und wird inklusive Holzbox geliefert. Gemalt auf Papier und montiert auf einem Achsstab aus Holz, stammt dieses Rollbild aus der Shôwa-Zeit. Ein filigranes Sammlerstück, das die Leichtigkeit des japanischen Frühlings in einem einzigen Bildmoment einfängt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.