Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Vogel am Schilfufer

Kakemono, Unikat, mit Box, 180 x 46 cm
Artikelnummer: 5916

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kano Tanyu
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen schlanken Schilfhalmen, die sich am Wasser wiegen, hat sich in diesem Kakemono ein kleiner Vogel niedergelassen, während im Hintergrund nur mit wenigen Pinselstrichen eine Uferlandschaft angedeutet wird. Die zurückhaltende, fast skizzenhafte Malweise lässt viel Weißraum, wodurch die Komposition eine große Leichtigkeit und Stille ausstrahlt.

Diese Art der Landschaftsmalerei mit einem einzelnen Vogel am Wasser steht in der Tradition der Kachô-ga und verweist auf die Jahreszeiten sowie das Leben am Fluss - ein Motiv, das seit Jahrhunderten Dichter und Maler gleichermaßen inspiriert hat. Die feine, fast kalligrafische Linienführung der Schilfhalme bildet einen reizvollen Kontrast zur kompakten Form des Vogels.

Das Rollbild trägt die Signatur bzw. den Stempel von Kano Tanyu und wird inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert. Die Malerei auf Papier ruht auf einem Achsstab aus Knochen und stammt aus der Meiji-Zeit. Ein stilvolles Unikat für Sammler, die reduzierte, atmosphärische Kompositionen der japanischen Tuschemalerei zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.