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Vogel auf Obstbaum

Kakemono, Unikat, 194 x 61 cm
Artikelnummer: 6381

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einzelner Vogel sitzt aufmerksam auf einem Ast, umgeben von dichten Blättern und reifenden Früchten. Das Werk zeigt eine feine Balance zwischen realistischer Beobachtung und malerischer Zurückhaltung: Die subtilen Grüntöne des Gefieders verbinden sich harmonisch mit den kühlen Grauschattierungen des Laubs. Jeder Pinselstrich ist kontrolliert und präzise gesetzt, wodurch sowohl die Struktur der Blätter als auch die weiche Textur des Vogels überzeugend dargestellt sind. 

Die Komposition lebt von der Stille des Augenblicks – der Vogel scheint zu lauschen, das Licht fällt sanft durch die Blätter, und der Hintergrund bleibt bewusst leer, um die Konzentration auf das Motiv zu lenken. Die Malweise zeugt von der klassischen Ästhetik der Meiji-Zeit, in der Naturbeobachtung und spirituelle Ruhe eine Einheit bilden. 

Ausgeführt auf Seide, mit Jikusaki aus Knochen, datiert in die Meiji-Zeit. Der Stempel verweist auf Takebe Hakuhō. Das Werk wird in einer sorgfältig gearbeiteten Holzbox aufbewahrt, die seine künstlerische und handwerkliche Qualität unterstreicht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.