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Vogel auf einem Weidenzweig

Kakemono, Unikat, mit Box, 195 x 45 cm
Artikelnummer: 6102

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kijika Sakuradani
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gedämpften Tuschetönen fängt dieses Kakemono die stille Anmut eines dunkel gefiederten Vogels ein, der sich mit ausgebreiteten Flügeln auf einem schwingenden Weidenzweig niederlässt. Herbstlich gelbe Blätter setzen zarte Farbtupfer in die sonst monochrome Komposition und verleihen der Szene eine melancholische, fast literarische Stimmung, wie sie in der klassischen Kachō-ga häufig gesucht wird.

Die Weide gilt in Japan als Symbol der Biegsamkeit und Anpassungsfähigkeit, während der Vogel im Moment des Landens eingefangen ist – ein flüchtiger Augenblick, den der Künstler mit sicherem Pinselschwung festgehalten hat. Das Werk trägt Signatur und Siegel von Kijika Sakuradani (1877-1938).

Die Malerei ist auf Seide ausgeführt und in einer eigens dazugehörigen Holzbox aufbewahrt, was auf eine sorgfältige Behandlung und Wertschätzung des Werks durch seine früheren Besitzer schließen lässt. Für Sammler japanischer Rollbilder ist dieses Stück eine stimmungsvolle Ergänzung mit ruhiger, poetischer Ausstrahlung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.