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Vogel auf einem Zweig

Kakemono, Unikat, 180 x 56 cm
Artikelnummer: 6309

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Reiwa (seit 2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In stiller Eleganz zeigt dieses außergewöhnliche Kakemono einen Vogel, der auf einem feinen Zweig ruht – ein Motiv, das tief mit der japanischen Kunsttradition verwurzelt ist. Inspiriert von Miyamoto Musashis berühmtem Werk „Vogel auf einem Strauch“ spiegelt dieses Gemälde nicht nur die Ästhetik der Zen-Malerei wider, sondern auch den Geist innerer Ruhe und scharfer Beobachtung. Der Pinselduktus ist zurückhaltend, aber ausdrucksstark, wobei jeder Strich mit Bedacht gesetzt ist.

Obwohl der Künstler dieses Werkes nicht bekannt ist, weist es eine beeindruckende künstlerische Qualität auf, die ein tiefes Verständnis für die Techniken und Ideale der klassischen Tuschemalerei verrät. Der Stempel mit dem Namen „Musashi“ verweist ehrerbietig auf den legendären Schwertmeister und Künstler, ohne dabei einen direkten Anspruch auf Autorschaft zu erheben. Das Bild wurde auf feiner Seide ausgeführt und ist mit traditionellen Holz-Jikusaki ausgestattet, was es zu einem harmonischen und hochwertigen Kunstobjekt macht.

Dieses Kakemono eignet sich hervorragend für Sammler oder Liebhaber japanischer Ästhetik, die sich für stille Ausdruckskraft und kunstvolle Reduktion begeistern. Es entfaltet seine Wirkung durch das Ungesagte – eine Einladung zur Betrachtung und inneren Einkehr.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.