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Vogel im Kiefernzweig

Kakemono, Unikat, 195 x 60 cm
Artikelnummer: 3528

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einzelner Vogel mit fein gezeichnetem Gefieder ruht auf einem knorrigen Kiefernast, während sich daneben ein paar leuchtend rote Ahornblätter in den Zweigen verfangen haben. Der Kontrast zwischen der kräftigen, dunklen Kiefernnadel-Malerei und dem warmen Herbstrot verleiht dem Bild eine ruhige, fast meditative Atmosphäre.

Kiefer und Vogel gehören zu den klassischen Motiven der japanischen Vogel-und-Blumen-Malerei und stehen sinnbildlich für Beständigkeit und die kurze Blütezeit der Jahreszeiten. Das Werk entstand in der Shôwa-Zeit (1926–1989) in feiner Pinseltechnik auf Papier.

Der Jikusaki des Rollbilds ist aus Knochen gefertigt, was der klassischen Montierung eine besonders edle Note verleiht. Ein stilvolles Kakemono für alle, die kleine, konzentrierte Naturmotive der japanischen Malerei zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.