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Vogel und Pflaumenblüten

Kakemono, Unikat, mit Box, 180 x 45 cm
Artikelnummer: 5805

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hiroshi Matsuda
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zart getupfte weiße und rosafarbene Pflaumenblüten öffnen sich an sparrig wachsenden Zweigen, während ein gelbgefiedertes Vögelchen kopfüber danach zu picken scheint. Die feine Linienführung der Äste und die zurückhaltende Kolorierung des Gefieders zeugen von großer maltechnischer Sorgfalt und einem geübten Blick für die Natur.

Das Motiv folgt der langen Tradition der Kachō-ga, der japanischen Blumen-und-Vogel-Malerei, in der die frühblühende Pflaume als Vorbotin des Frühlings und Symbol der Beständigkeit gilt. Das Kakemono trägt Signatur und Stempel von Hiroshi Matsuda, einem Maler der Shōwa-Zeit, dessen Arbeiten sich durch eine ruhige, präzise Beobachtungsgabe auszeichnen.

Auf Seide gemalt und mit einem Griffstab aus Knochen versehen, wirkt das Rollbild besonders edel und wird inklusive der signierten, dazugehörigen Holzbox geliefert. Ein stimmungsvolles Stück traditioneller japanischer Malerei, das Frische und stille Eleganz in jeden Raum bringt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.