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Wachteln im Gras

Kakemono, Unikat, mit Box, 205 x 41 cm
Artikelnummer: 6173

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 205 cm
  • Breite 41 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hiroune Araki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei Wachteln bewegen sich durch hohes, herbstlich anmutendes Gras, ihr geflecktes Gefieder mit feinsten Pinseltupfern wiedergegeben, während eine der beiden den Schnabel geöffnet hat, als riefe sie der Gefährtin zu. Zartes Laub am oberen Bildrand rahmt die Szene und verstärkt den Eindruck eines flüchtigen, aus der Natur beobachteten Moments.

Wachteln gelten in der japanischen Malerei seit der Edo-Zeit als beliebtes Herbstmotiv, verbunden mit den Assoziationen von Bescheidenheit und ländlicher Idylle. Die dichte, an manchen Stellen fast pointillistisch wirkende Musterung des Gefieders verrät eine genaue Beobachtungsgabe und ruhige, geduldige Pinselführung.

Das Werk trägt Signatur und Siegel von Hiroune Araki (1831-1915) und wird in einer zugehörigen Holzbox aufbewahrt. Mit seiner warmen, erdverbundenen Farbigkeit ist dieses Kakemono ein stimmungsvoller Begleiter durch die Herbstmonate und eine willkommene Bereicherung für jede Sammlung traditioneller japanischer Tiermalerei. Die sorgfältige Aufbewahrung über mehr als ein Jahrhundert zeigt sich an dem insgesamt guten Erhaltungszustand der Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.