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Wachteln

Kakemono, Unikat, 185 x 60 cm
Artikelnummer: 4305

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit feinstem Pinsel und sorgfältig gesetzten Farbschichten hat der Maler das gesprenkelte Gefieder zweier Wachteln wiedergegeben, die unter überhängenden Hirseähren und blau blühenden Trichterwinden nach Nahrung suchen.

Die warmen Brauntöne der Vögel harmonieren mit dem goldenen Hintergrund, während die kräftig blauen Blüten und die schlanken Grashalme der Komposition zusätzliche Frische verleihen. Die naturalistische Detailgenauigkeit, mit der Federn und Pflanzen wiedergegeben sind, zeugt von großem malerischem Können. Das Werk entstand in der Meiji-Zeit auf Seide, signiert; die Jikusaki-Enden bestehen aus Knochen.

Wachteln zählen in der japanischen Vogel-und-Blumen-Malerei zu den beliebten Herbstmotiven und stehen sinnbildlich für Genügsamkeit und häusliches Glück. Dieses Kakemono verbindet feine handwerkliche Ausführung mit einer stillen, naturverbundenen Bildsprache.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.