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Wasserfall

Kakemono, Unikat, mit Box, 195 x 45 cm
Artikelnummer: 5437

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Yasuyama Tachiwaki von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yasuyama Tachiwaki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus nebelverhangener Höhe stürzt ein schmaler Wasserfall über dunkles Gestein in die Tiefe, gerahmt von dicht belaubten Bäumen, die den Hang hinabwachsen. Ein einzelner Vogel zieht klein am hellen Himmel vorbei – eine ruhige, in sich gekehrte Naturszene, die den Blick sofort in die Tiefe des Bildes zieht und zum verweilenden Betrachten einlädt.

Das Rollgemälde trägt die Signatur bzw. den Stempel von Yasuyama Tachiwaki und ist in gedämpften Grün- und Brauntönen auf Papier ausgeführt. Die weichen Übergänge zwischen Nebel, Laub und Fels zeugen von einer geübten, malerischen Hand aus der Meiji-Zeit, die mit wenigen Mitteln eine dichte, fast greifbare Stimmung erzeugt.

Montiert auf einer grünen, changierenden Seidenbordüre mit Läufern aus Knochen, kommt das Kakemono in einer Holzbox. Ein stilles, naturverbundenes Motiv für Sammler klassischer japanischer Landschaftsmalerei, das sich durch seine reduzierte Farbigkeit besonders zurückhaltend präsentiert.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.