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Wasserfall

Kakemono, Unikat, 196 x 36 cm
Artikelnummer: 6177

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Nakajima Raiaki von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 196 cm
  • Breite 36 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Nakajima Raiaki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit kraftvollen, fast kalligrafischen Pinselstrichen fängt dieses Kakemono die Dynamik eines Wasserfalls ein: schwarze Tuschebahnen stürzen von oben ins Bild, während der helle Papiergrund die Gischt und den Nebel des herabstürzenden Wassers andeutet. Die reduzierte Bildsprache erinnert an die Tradition der Suiboku-Malerei, in der wenige, gezielt gesetzte Linien eine ganze Naturgewalt spürbar machen.

Das Motiv ist auf Papier ausgeführt und trägt Signatur und Stempel von Nakajima Raiaki, einem Maler der Shôwa-Zeit. Die zurückhaltende Farbigkeit lässt die Komposition wie eine Momentaufnahme wirken, in der Bewegung und Stille zugleich eingefangen sind.

Der Wasserfall gilt in Japan seit jeher als Symbol für Reinigung und ungebrochene Kraft und war ein beliebtes Motiv buddhistisch geprägter Maler. Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Knochen gefertigt, was auf eine sorgfältige, hochwertige Montierung hinweist. Ein stilvolles Stück für Liebhaber reduzierter japanischer Tuschemalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.