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Weiße und rote Chrysanthemen mit Gräsern

Kakemono, Unikat, 175 x 55 cm
Artikelnummer: 5928

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 175 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Meiji-Zeit stammt dieses Kakemono, das ein üppiges Arrangement weißer und roter Chrysanthemen zeigt, begleitet von schlanken Gräsern, die sich in geschwungenen Linien durch die Komposition ziehen. Die großen, vielblättrigen Chrysanthemenblüten sind mit feinem Pinselstrich detailliert herausgearbeitet, während die kleineren, leuchtend roten Blüten im unteren Bildbereich für lebendige Farbtupfer sorgen.

Die Chrysantheme gilt in Japan als kaiserliches Symbol und steht zugleich für Langlebigkeit, Vornehmheit und die Vollendung des Herbstes - sie zählt zu den bedeutendsten Blumenmotiven der traditionellen Malerei und wird oft mit erhabener Zurückhaltung dargestellt.

Gemalt auf Papier und montiert auf einem Achsstab aus Knochen, besticht dieses Rollbild durch seine klare, dekorative Bildsprache. Ein prächtiges Sammlerstück für Liebhaber floraler Motive der japanischen Tuschemalerei, das sich hervorragend als Blickfang in einem repräsentativen Raum eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.