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Weißer Reiher

Kakemono, Unikat, 78 x 28 cm
Artikelnummer: 5167

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 78 cm
  • Breite 28 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf einem knorrigen, mit wenigen Tuschetönen angedeuteten Zweig sitzt ein weißer Reiher, dessen zarte Gestalt sich nur noch schemenhaft vom vergilbten Papiergrund abhebt. Der lange, elegant gebogene Hals und der spitze Schnabel sind mit feinen Linien herausgearbeitet und verleihen dem Vogel trotz der stark verblassten Farben noch immer eine ruhige, anmutige Präsenz.

Das Gemälde stammt aus der späten Edo- oder frühen Meiji-Periode und zeigt deutliche, altersbedingte Abnutzungsspuren sowie Verfärbungen des Papiers, die von seiner langen Geschichte erzählen. Die vorhandene Einfassung wurde offensichtlich zu einem späteren Zeitpunkt unprofessionell angebracht und wird der Qualität des eigentlichen Gemäldes nicht gerecht; interessierten Sammlern empfehlen wir daher, das Bildfeld aus der Montierung zu lösen und stattdessen in einem klassischen Bilderrahmen zu präsentieren.

Gemalt wurde der Reiher von Hand auf Papier, die Rolle besitzt Jikusaki aus Kunststoff. Trotz der sichtbaren Alterungsspuren bleibt dieses Werk ein anmutiges Zeugnis früherer japanischer Vogelmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.