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Wilde Gans im Flug über dem Schilf

Kakemono, Unikat, 202 x 52 cm
Artikelnummer: 6030

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 202 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Goto Koho
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, sicher gesetzten Pinselstrichen fängt dieses Kakemono den Moment ein, in dem eine wilde Gans im Flug über Schilfgras hinwegzieht. Die Federn sind in abgestuften Grautönen ausgeführt, während Kopf und Schnabel mit warmen Ocker- und Beigetönen belebt werden, sodass der Vogel trotz der reduzierten Farbpalette lebendig wirkt. Unten am Bildrand deuten wenige Halme und rötliche Blütenansätze eine Uferlandschaft an, die dem Motiv Tiefe und Kontext verleiht.

Das Gemälde ist auf Papier ausgeführt und trägt Signatur und Stempel des Künstlers Goto Koho. Der Jikusaki aus Knochen unterstreicht die sorgfältige Verarbeitung des in der Shôwa-Zeit entstandenen Rollbildes. Die klare Bildkomposition mit viel freiem Raum um das zentrale Motiv folgt der Tradition der japanischen Tuschmalerei, in der Leere ebenso bedeutsam ist wie das Dargestellte selbst.

Die wilde Gans gilt in der japanischen Bildsprache seit jeher als Symbol für Weite, Wandertrieb und den Wechsel der Jahreszeiten. Wer Freude an klassischer Vogelmalerei und an ruhiger, unaufgeregter Komposition hat, findet in diesem Kakemono ein stimmungsvolles Sammlerstück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.