Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Winterliche Berglandschaft

Kakemono, Unikat, 185 x 57 cm
Artikelnummer: 6220

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Keisui von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 57 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Keisui
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses eindrucksvolle Kakemono aus der Meiji-Periode zeigt eine winterliche Berglandschaft, die in ihrer schlichten Eleganz eine tiefe Ruhe ausstrahlt. Der Nebel, der die Berge umhüllt, und die kahlen Äste der Bäume vermitteln ein Gefühl von Stille und Einsamkeit. Im Vordergrund ist ein kleines, schlichtes Tor zu sehen, das zu einem versteckten Pfad führt und die Mystik der Szene unterstreicht.

Meisterhaft auf Seide gemalt und signiert von Keisui, besticht dieses Werk durch seine zarten Farbtöne und die feine Detailarbeit. Die Vögel, die durch den Himmel ziehen, verleihen der Szenerie eine lebendige Dynamik und verstärken den Kontrast zur friedlichen Landschaft.

Der Jikusaki aus Holz rundet das traditionelle Erscheinungsbild dieses Kunstwerks ab. Dieses seltene Stück ist ein hervorragendes Beispiel für die hohe Kunstfertigkeit der Meiji-Periode und ein wertvolles Sammlerstück für Liebhaber japanischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.