Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Zen Kalligrafie "Enso"

Kakemono, Unikat, 114 x 61 cm
Artikelnummer: 5985

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Taniuchi Seigan von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 114 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einziger, kraftvoller Pinselschwung formt auf diesem Kakemono den Enso – den Kreis der Zen-Kalligrafie, der in einer einzigen, ungeteilten Bewegung entsteht und traditionell für Vollkommenheit, Leere und den ewigen Kreislauf des Seins steht. Die leicht unregelmäßige, an einer Stelle offene Linienführung ist dabei kein Makel, sondern gewolltes Element: Sie verweist auf die Unmöglichkeit absoluter Perfektion und macht den Moment der Entstehung selbst sichtbar.

Das Werk trägt Signatur und Stempel des Kalligrafen Taniuchi Seigan und entstand in der Meiji-Zeit. Es ist auf Papier ausgeführt, die Rollmontierung schließt mit Jikusaki-Enden aus Holz ab, eine schlichte, der Zen-Ästhetik entsprechende Fassung.

Als meditatives Zentrum eines Tokonoma oder als reduzierter, kraftvoller Blickfang in einem klar gestalteten Raum entfaltet dieser Enso seine stille, kontemplative Wirkung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.