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Zwei Koi im stürzenden Wasser

Kakemono, Unikat, 102 x 28 cm
Artikelnummer: 3301

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 102 cm
  • Breite 28 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kanō Sōshū
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit kraftvollen, breiten Pinselstrichen ist hier ein Koi festgehalten, der sich gegen die Strömung eines Wasserfalls auflehnt, während unten am Bildrand ein zweiter Fisch bereits im Gischt der Wellen zu erkennen ist. Die Tuschemalerei lebt von ihrer Dynamik: verwischte, breite Bahnen für das stürzende Wasser, klare Konturen für die Schuppenpanzerung des springenden Fisches.

Der Koi, der einen Wasserfall erklimmt, gehört zu den beliebtesten Motiven der japanischen Malerei und ist besonders eng mit der Kano-Schule verbunden, die während der Edo-Zeit ihre Blütezeit erlebte. Einer bekannten Legende nach schafft es nur einer unter zehntausend Fischen, den Wasserfall bis zum Gipfel zu erklimmen, um sich dort in einen Drachen zu verwandeln.

Diese Verwandlungsgeschichte macht den Koi zu einem Sinnbild für Ausdauer, Willenskraft und gesellschaftlichen Aufstieg, ein Motiv, das bis heute in ganz Japan große Beliebtheit genießt. Das Kakemono ist auf Papier gemalt und entstand vermutlich in der Edo-Zeit.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.